Luchs Carlo bei der Auswilderung © Max Kesberger

Donnerstag, 19. November, 19 – 21 h

Tiere filmen

Mit Kameratechnik im Reich der Natur

mit
Max Kesberger
Fotograf und Tierfilmer, Odenwald

Ort
Leibniz Universität Hannover
Hörsaal A 320
Welfengarten 1, 30167 Hannover

Eintritt frei   (Spendenbox)

Faszinierend und kamerascheu

Tiere sind unsere andersartigen Mitbewohner auf diesem Planeten und zeigen uns Tausende alternative Lebensformen auf. Diese überbordende Vielfalt ist faszinierend, entzückend und inspirierend.

Tierfilmer haben einen Traumberuf, denn sie erkunden diese Lebenswelten mit der Kamera. Dabei gibt es eine Kluft zu überbrücken: Der Tierfilm will uns die Tiere nahe bringen, aber die Tiere kommen nicht zum Fotografen - die meisten sind scheu und entziehen sich. Sie bewohnen die Lüfte, die Berge, das Meer, die Nacht, den Wald.

Die Kamera muss den Tieren folgen. Tierfilmer brauchen an erster Stelle Fitness und Geduld zum Reisen, Schleppen, Pirschen, Tarnen und Lauern. Dann aber kommt die Technik ins Spiel, die sich ebenso rafiniert an die ökologische Nische anpassen muss wie die Tiere, die dort zuhause sind.

Neue Einblicke und Perspektiven

Max Kesberger hat an der Hochschule Hannover Fotojournalismus studiert. Tieraufnahmen haben seine Neugier auch deshalb geweckt, weil sie technisch herausfordernd sind. Viele Teile seiner Ausrüstung hat er eigens konstruiert und hergestellt.

Für den WWF und die Sielmann-Stiftung hat er die Auswilderung von Luchsen im Thüringer Wald begleitet, er hat die Tierwelten des Bodensees und des Steinhuder Meeres ebenso erkundet wie tierische Aktivitäten in der Nacht.

Mittels Technik will Max Kesberger neue Einblicke und Perspektiven ins Reich der Natur gewinnen. An oberster Stelle steht dabei die Liebe und Achtung für die Lebewesen, denen er sich nähert und die er auch uns näher bringen möchte.