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mit
Peter Werle (Schering-Institut/Fachgebiet Hochspannungstechnik, LUH)
Eintritt frei (Spendenbox)
Begrenzte Teilnehmerzahl
Teilnahme nur mit Anmeldung
Infos & Anmeldung unter
info[at]technik-salon.de
Hochspannung kennen alle, die schon einmal ein Gewitter erlebt haben: Sie entlädt sich in mächtigen Blitzen.
In der Energietechnik wird Hochspannung auf den Ferntrassen des Stromnetzes eingesetzt - so geht unterwegs weniger Energie durch Wärmeentwicklung verloren. Auch die Oberleitungen der Bahn stehen unter Hochspannung.
Solche Spannungen weit jenseits von 1.000 Volt muss man beherrschen. Herkömmliche Messgeräte würden hier explodieren, Isolatoren verdampfen. Und auch hier würden bei unkontrollierten Entladungen wilde Blitze schlagen.
Zu den Ingenieurwissenschaftlern, die vor rund 100 Jahren die Grundlagen der Hochspannungstechnik geschaffen haben, zählt auch Harald Schering. Er lehrte und forschte von 1927 bis in die fünfziger Jahre in Hannover.
Auf die Hochspannungshalle, die heute seinen Namen trägt, musste Schering lange warten; sie konnte kriegsbedingt erst 1947 fertiggestellt werden.
In »seiner« Scheringhalle kreuzen sich Tradition und Zukunft.
Die Nachfolger des Institutsgründers forschen heute an den
Stromautobahnen der Energiewende und an der Verwirklichung der